Reiz­darm RDS Hyp­nosether­a­pie in cham

Darm und Hirn sprechen miteinander. Nur nicht immer dieselbe Sprache

«Am lieb­sten bleibe ich ein­fach nur zu Hause. Fen­ster­lä­den zu. Fer­tig.»

Das höre ich oft von Klien­ten, die unter einem Reiz­darm lei­den. Weil das stille Örtchen – oder die Schmerzen – genau dann die Führung übernehmen, wenn eigentlich etwas anderes geplant wäre. Eine Stadt­führung mit dem Club. Eine Velo­tour. Ein wichtiger Ter­min im Job.

Bevor wir begin­nen, ist mir eines wichtig: Die Beschw­er­den soll­ten medi­zinisch abgek­lärt sein. Wenn keine behand­lungs­bedürftige Ursache dahin­ter­ste­ht, begin­nt meine Arbeit.

Darm und Hirn ste­hen in engem Aus­tausch. In der Hyp­nose schauen wir gemein­sam hin: Was belastet? Was ver­stärkt? Was kön­nte dein Kör­p­er längst aus­drück­en, bevor dein Ver­stand über­haupt mit­bekommt, dass etwas nicht stimmt? Wir müssen dabei nicht alles erk­lären kön­nen. Aber wir kön­nen begin­nen, die Kom­mu­nika­tion zu verän­dern. Das Ziel: mehr Ruhe im Sys­tem – und wieder mehr Frei­heit in deinem All­t­ag.

Du musst keine neue Sprache lernen, um mit deinem Innern eine tiefgründige Unterhaltung zu führen.

For­muliere, was du wirk­lich willst – nicht, was du nicht mehr willst

«Was wohl dein kleines Ich dazu meint?»

Über Hyp­nose kannst du dich unendlich bre­it informieren. Mir ist an dieser Stelle etwas anderes wichtiger: Du bist nicht schuld an dem, was dich ger­ade belastet. Und wir suchen auch keinen Schuldigen. Vielle­icht gab es irgend­wann eine Sit­u­a­tion, die geprägt hat. Vielle­icht hat dein Kör­p­er etwas gel­ernt, das damals sin­nvoll war und heute nicht mehr gebraucht wird. Genau dort lohnt es sich hinzuschauen.

Ich erzäh­le dir eine per­sön­liche Geschichte. Meine Mut­ter kon­nte plöt­zlich kaum mehr irgend­wohin. Kaum sass sie im Zug, musste sie zur Toi­lette. Nicht ein­mal. Nicht zweimal. Immer wieder. Sie suchte sich im Zug einen Platz direkt bei der Toi­lette. Einkaufen ging nur noch dort, wo eine Toi­lette in der Nähe war. Irgend­wann ging sie kaum mehr aus dem Haus. Diag­nose: Reizblase. Und nun kommt das Beein­druck­ende: Ihre junge Ärztin holte die ganze Fam­i­lie zusam­men. Wir sprachen. Über Belas­tun­gen. Über Schuldge­füh­le. Über ihre Geschichte. Meine Mut­ter bekam Raum für etwas, das lange keinen Raum gehabt hat­te.

Ich «gumpe» jet­zt direkt zum Schluss: Ihre Beschw­er­den gin­gen stark zurück. Sie kon­nte wieder am Leben teil­nehmen. Das ist ihre Geschichte. Kein Ver­sprechen für andere. Und schlussendlich ihre Reizblase, nicht ihr Reiz­darm. Doch das darum herum wollte ich mit dir teilen. 

Ja, für mich ist sie bis heute eine ein­drück­liche Erin­nerung daran, dass Kör­p­er, Gefüh­le und unsere Geschichte nicht in getren­nten Schubladen leben. Und genau deshalb inter­essiert mich nicht nur dein Reiz­darm. Mich inter­essiert auch, was dein kleines Ich dazu meint.

ERKENNEN, WER WELCHE SPRACHE SPRICHT

Hirn an Darm. Darm an Hirn. Erst ein­mal erken­nen, wer was sagt. Das genügt. Ohne Bew­er­tung. Ohne Verurteilung. Ein­fach wahrnehmen.

DIE HYPNOSE ALS DEINE INNERE ÜBERSETZERIN

In der Hyp­nose geben wir bei­den Seit­en Gehör und lassen sie miteinan­der ver­han­deln. Wir müssen dabei nicht alles ver­ste­hen. Haupt­sache, am Ende entste­ht etwas, das für dich stimmt.

FREI UND SELBSTBESTIMMT.
TAG FÜR TAG

Das Ziel bleibt: dass du deine Tage wieder freier pla­nen kannst. Dass du tun kannst, was dir wichtig ist – mit weniger Beschw­er­den und weniger Ein­schränkun­gen.

Hyp­nosether­a­pie und Reiz­darm – gemein­sam möglichkeit­en schaf­fen

Neue Ordnung, dank zuhören

Entschei­dend ist für mich nie nur das Symp­tom. Mich inter­essiert, was darunter wirkt. Vielle­icht hast du schon viel gele­sen, aus­pro­biert und beobachtet, was dein Darm mag und was nicht. Jet­zt kommt etwas Neues dazu: Du beginnst zuzuhören – ohne sofort dage­gen anzukämpfen. Nicht jedes Sig­nal braucht eine Erk­lärung. Manch­mal reicht es wahrzunehmen, zu über­set­zen und anders zu reagieren.

1. WAHRNEHMEN

Was passiert ger­ade?
Nicht: «Oh nein, schon wieder.»
Son­dern: «Okay. Da meldet sich etwas.»
Spür hin. Atme. Bleib bei dir.

2. ÜBERSETZEN

Frag nicht sofort: «Wie bekomme ich das weg?» Frag lieber: «Was braucht mein Sys­tem ger­ade?» Ruhe? Sicher­heit? Abstand? Bewe­gung? Eine klare Gren­ze?

3. VERHANDELN

Du musst nicht gegen deinen Kör­p­er gewin­nen. Du darf­st mit ihm arbeit­en. «Ich habe dich gehört. Was ist heute möglich?» Manch­mal verän­dert schon diese Hal­tung etwas.

4. ANDERS HANDELN

Vielle­icht gehst du trotz­dem los. Vielle­icht planst du mehr Zeit ein oder sagst heute Nein. Nicht aus Angst. Son­dern bewusst. Das ist über­set­zen im All­t­ag. 

Plan unserer ersten Sitzung

1

Anamnese & Gespräch

Du erzählst mir aus­führlich, wann und in welchen Sit­u­a­tio­nen deine Beschw­er­den auftreten. Wie sie sich anfühlen. Ob eher Durch­fall, Ver­stop­fung, Schmerzen, Druck oder wech­sel­nde Symp­tome im Vorder­grund ste­hen. Wir schauen auf mögliche Zusam­men­hänge, Sit­u­a­tio­nen und wiederkehrende Muster.

2

Hypnose & innere Arbeit

Du gib­st mir die Erlaub­nis, dich in die Hyp­nose zu begleit­en. Dann schauen wir gemein­sam hin: Was möchte ver­standen wer­den? Wo zeigt sich eine Verbindung? Was braucht Verän­derung? Vielle­icht meldet sich auch dein kleines Ich. Vielle­icht etwas ganz anderes. Wir lassen entste­hen, was sich zeigt.

3

Festigung, Rückkehr & Alltag

Wir schauen, was sich verän­dert hat und was noch ver­tieft wer­den darf. Du nimmst dir Zeit zum Annehmen und Inte­gri­eren.
Danach kommst du wieder ganz zurück – von dort, wo du eigentlich nie weg warst und doch für eine Weile ganz bei dir.

Was wieder möglich wer­den kann

Wenn der Reizdarm nicht mehr den ganzen Tag bestimmt

Deine Investi­tion

Hier werde ich immer wieder nach der Anzahl Sitzun­gen gefragt. Ich kann nur meine Erfahrung sprechen lassen. Eine bis drei Sitzun­gen. Oft Zwei. Braucht es manch­mal vier? Ja. Also ehrliche Antwort. Es ist sehr indi­vidu­ell.

Folgesitzung Vertiefung

CHF 200/Stunde

Für Inte­gra­tion oder weit­ere The­men.
Befreiungsschlag «Reizdarm»

CHF 650 pauschal

Dauer: 3.5 bis 4 Stun­den.
Für die inten­sive Erst­sitzung. Eine weit­ere Sitzung von 2 Stun­den kann fol­gen. Erst­sitzung plus Ver­tiefung: pauschal CHF 900

Eine aus­führliche Anam­nese ist enthal­ten.

Du bist gewapp­net für kurzfristige Krisen.

Ich plane grosszügig Zeit für dich ein. Wenn wir mit­ten in einem wichti­gen Prozess sind, been­det nicht die Uhr unsere Sitzung.

GOOGLE REZENSIONEN

Das habt ihr erlebt

Was in ein­er Sitzung geschieht, lässt sich nicht immer in Worte fassen.
Umso wertvoller sind die Erfahrun­gen von Men­schen, die diesen Weg gegan­gen sind.

Vereinbare jetzt dein unverbindliches Kennenlerngespräch

Ein Reiz­darm kann ein­sam machen. Du musst nicht alles tra­gen. Spür ein­fach hinein, ob ich die Richtige bin, um dieses eine Stück mit dir zu gehen.

Offen. Ruhig. Ohne Druck.

KEIN VERSPRECHEN, DOCH SCHON X‑MAL ERLEBT

Wobei Hypnose unterstützen kann

Hyp­nose kann bei vie­len emo­tionalen, men­tal­en und psy­cho­so­ma­tis­chen The­men unter­stützend wirken. Im Erst­ge­spräch klären wir gemein­sam, ob Hyp­nose für dein Anliegen passend ist und welch­er Weg für dich sin­nvoll sein kann.

FAQs

Antworten auf Fra­gen, die fast alle haben – bevor sie den ersten Schritt gehen.
1. Wie viele Sitzun­gen brauche ich?

Das ist ein biss­chen, als würdest Du mich fra­gen, wie lange der Stau vor dem Got­thard an Ostern dauert. Es kommt darauf an, wann Du los­fährst, wie viel Verkehr ist und wie sich der Weg öffnet.
Ähn­lich ist es in der Hyp­nosether­a­pie. In der Regel arbeit­en wir in ein­er Sitzung an einem konkreten The­ma. Manch­mal zeigt sich in Trance, dass dahin­ter weit­ere Türen aufge­hen.
Es gibt The­men, die erfahrungs­gemäss mehr Begleitung brauchen – zum Beispiel bei Depres­sion, Burnout oder Miss­brauch­ser­fahrun­gen. Dann sprechen wir oft von zwei bis drei Sitzun­gen oder einem län­geren Prozess.
Und manch­mal merkst Du nach der ersten Sitzung: Da ist noch mehr möglich. Mehr vom Leben. Mehr von Dir. 

Eine Erst­sitzung begin­nt immer mit Ver­trauen.
Wenn du kein kosten­freies Ken­nen­lernge­spräch gebucht hast, son­dern direkt zur Erst­sitzung kommst, gilt:

Du darf­st nach den ersten 20 bis 30 Minuten jed­erzeit sagen, dass es für dich nicht passt. Ohne Begrün­dung.
Wir begin­nen am Tisch. Du erzählst mir, was du in deinem Leben nicht mehr möcht­est – und was du dir stattdessen wün­schst. Wir sprechen über dein The­ma, deine Geschichte und auch über prä­gende Erfahrun­gen in dein­er Fam­i­lie und Kind­heit.
Danach erk­läre ich dir, was Hyp­nose ist – und was sie nicht ist.
Wenn du bere­it bist, wech­seln wir auf die beque­men Hyp­noses­tüh­le. Die Ein­leitung führt dich in einen angenehmen, entspan­nten Zus­tand. Du hörst meine Worte, ver­stehst, was geschieht, und bist gle­ichzeit­ig inner­lich ruhiger und tiefer bei dir.

In diesem Zus­tand arbeit­en wir mit deinem Unbe­wussten. Nicht, um deine Geschichte umzuschreiben. Son­dern um dort neue Infor­ma­tio­nen, neue Verbindun­gen und neue innere Möglichkeit­en entste­hen zu lassen, wo früher etwas gefehlt hat.

Eine Erst­sitzung ist aus­führlich. Deshalb arbeite ich mit ein­er Pauschale – unab­hängig davon, ob die Sitzung dreiein­halb oder mehr als vier Stun­den dauert.

Keine Magie. Kein Zirkus. Du machst diese Arbeit selb­st. Ich begleite dich klar, sich­er und präzise – wie ein Nav­i­ga­tion­ssys­tem an dein­er Seite.

Nein.
Das ist nicht möglich.
Diese Frage wird mir sehr häu­fig gestellt, deshalb beant­worte ich sie ganz klar: Du kannst nicht in Hyp­nose steck­en bleiben.
Hyp­nose ist ein natür­lich­er Zus­tand – ähn­lich wie tiefe Entspan­nung, Tagträu­men oder Med­i­ta­tion. Auch wenn Filme manch­mal anderes zeigen: Eine Hyp­nose endet immer.
Und ganz ehrlich: Wenn man in Hyp­nose steck­en bleiben kön­nte, wäre Selb­sthyp­nose wohl kaum für so viele Men­schen ein kraftvolles Werkzeug.

Nein. Du behältst jed­erzeit die Kon­trolle.
Du hörst meine Worte, bekommst mit, was geschieht, und weisst nach der Hyp­nose noch, was war.

Nie­mand kann dich in Hyp­nose dazu brin­gen, etwas zu tun oder zu sagen, was du nicht willst. Nie­mand.
Wenn ich dir zum Beispiel etwas vorschla­gen würde, das deinen tief­sten Werten wider­spricht, würdest du inner­lich sofort reagieren. Du würdest aus der Trance her­auskom­men, die Augen öff­nen und sehr klar merken: Nein, das stimmt für mich nicht.

Hyp­nose macht dich nicht wil­len­los. Sie macht dich zugänglich­er für Verän­derung – aber immer nur in dem Rah­men, den dein Inneres zulässt.
Du entschei­dest. Ich leite. Du gehst.

Hyp­nose ist keine Tal­ent­frage.
Du musst nichts Beson­deres kön­nen und auch nichts „leis­ten“. Wenn du ein­er Hyp­nose zus­timmst, ver­standen hast, dass es keine Zauberei ist, und bere­it bist, dich auf den Prozess einzu­lassen, kann dieser Zus­tand entste­hen.
Vielle­icht fühlt sich Trance bei dir anders an, als du es erwartest. Manche Men­schen erleben sie sehr tief. Andere bleiben wach­er und denken zwis­chen­durch: Bin ich über­haupt in Hyp­nose?
Bei­des ist möglich.
Wichtig sind Ver­trauen, Offen­heit und die Bere­itschaft, dich führen zu lassen. Nicht blind. Son­dern bewusst.

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